Lares war ein Projekt von 2006 - 2012, getragen von den Fachvereinen FFU Fachfrauen Umwelt; P, A, F. - Planung, Architektur, Frauen und SVIN - Schweizerische Vereinigung der Ingenieurinnen sowie der Kommission Frau + SIA, dem Stadtplanungsamt Bern und der Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Bern. 

Die Projektleitung war extern über ein privates Büro organisiert. Im strategischen Ausschuss waren die Trägerschaftsorganisationen mit je einer Person vertreten. Der Ausschuss wurde präsidiert von der Vertretung der P, A, F.

Das Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG unterstützte das Projekt Lares im Rahmen der Finanzhilfen nach Gleichstellungsgesetz. 

Weitere Finanzierungsquellen waren Abgeltungen der Bauträgerschaften für die Dienstleistungen der Lares-Fachfrauen in den Bau- und Planungsprojekten sowie Sponsoring und Eigenleistungen, der am Projekt beteiligten Personen und Organisationen.

Das Projekt Lares startete im Sommer 2006 als grösstes jemals mit Finanzhilfen nach Gleichstellungsgesetz unterstütztes Projekt. Bei Ende des ersten Projektes Lares, Mitte 2009, waren sowohl die Projektziele als auch die Auflagen, welche seitens EBG gemacht worden waren, mehr als erreicht. Dank dem grossen Erfolg wurden weitere Finanzhilfen gesprochen und das Nachfolgeprojekt Lares 09-12 konnte starten. Dieses wurde Mitte 2012 termingerecht mit ebenfalls grossem Erfolg abgeschlossen.

 

 Schlussbericht erster Projektteil Lares 06-09

 Schlussbericht zweiter Projektteil Lares 09-12

 Lares Nutzenevaluation Schlussbericht 2012

Vision von Lares

Die beiden langfristigen Ziele vom Projekt Lares waren:

1) Gender- und alltagsgerechtes Bauen und Planen findet Eingang als wichtige Dimension der Nachhaltigkeit bei Bau und Planung. Genderanliegen und Nutzungsaspekte sind Teile der Dimension „Gesellschaft“.

2) Das Verhältnis Frauen und Männer bei Bau- und Planungsentscheiden ist ausgeglichen. Das bedeutet, dass Frauen wie Männer ihre sozialen Rollen frei wählen können.