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Lares - Gender- und alltagsgerechtes Bauen und Planen


Lares steht für gender- und alltagsgerechtes Bauen und Planen.Das Projekt wird von den Fachvereinen P, A, F. - Planung, Architektur, Frauen.,SVIN - Schweizerische Vereinigung der Ingenieurinnen, FFU - Fachfrauen Umwelt, Frau + SIA sowie dem Stadtplanungsamt und der Fachstelle für die Gleich-stellung von Frau und Mann der Stadt Bern getragen. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann unterstützt das Projekt Lares im Rahmen der Finanzhilfen nach dem Gleichstellungsgesetz.


Lares verfolgt das Ziel, dass vermehrt Fachfrauen bei grossen Bau- und Planungsvorhaben eingesetzt werden und dass dieses Vorgehen institutionalisiert wird. Damit soll der Anteil erwerbstätiger Frauen in den Entscheidungsgremien von Planungs- und Bauvorhaben erhöht werden. In der ersten Projektetappe (Juni 2006 - Juli 2009) brachten Fachfrauen bei verschiedenen Planungs- und Bauvorhaben in der Schweiz ihr Fachwissen ein. Dabei konnten auf breiter Ebene Erfahrungen gesammelt werden, die im Lares-Leitfaden für Projektträgerschaften dokumentiert sind. Sowohl die Projektziele, als auch die Auflagen, welche durch das EBG gemacht worden waren, konnten erfüllt werden.



Was bringt das Projekt Lares?


Lares 09-12

Auch die zweite Projektetappe von Lares lässt sich von der Vision leiten, dass Umwelt und Bauwerke gender- und alltagsgerecht gestaltet sind. Aktivitäten, Ziele und Wirkungen, welche durch das Vorgängerprojekt Lares ausgelöst wurden, sollen in den folgenden drei Jahren weiterverfolgt werden, so dass eine Konsolidierung der genderspezifischen Arbeit im Bereich Bau und Planung unter dem Namen Lares erfolgen kann. Der Name Lares soll weiterhin für Qualität der Dienstleistung „Gender bei Bau und Planung" stehen.

Anlässlich von Projekten zu vier Flaggschiffthemen wird die Arbeitsweise für Lares-Fachfrauen bei ihren Einsätzen in den Bau- und Planungsprozessen weitergeführt und verfeinert. Das Verzeichnis mit Lares- Fachfrauen wird erweitert durch Fachfrauen, welche an den Flaggschiffen mitarbeiten und an Werkstattgesprächen teilnehmen, später auch mit Fachfrauen, die das CAS Gender von der Fachhochschule Luzern besuchen.Durch die Erweiterung des Fachfrauenverzeichnisses wird die Qualifizierung des Lares-Netzwerkes angestrebt.

Um den konkreten Nutzen von Gender bei Bau und Planung aufzuzeigen, muss der Mehrwert von Lares bezeichnet werden. Eine Nutzenevaluation kann dies leisten. Unter Einbezug der Pilotprojekte aus dem Vorgänger-projekt und der vier Flaggschiffprojekte wird der Mehrwert von Lares mit Hilfe einer systematischen Evaluation dokumentiert.


Lares 06-09

Im Rahmen der ersten Projektetappe Lares wurde ein Verzeichnis mit qualifizierten Fachfrauen erstellt. Es entstand als Teil eines Netzwerkes, das Lares während des Projekts initiierte und knüpfte.Die Lares-Fachfrauen brachten ihr Fachwissen in verschiedenen Piloten als Expertinnen ein.

Die Erfahrungen aus den Piloten, sowohl von Seiten der Fachfrauen und des Projektmanagements als auch von den Bauträgerschaften sind in den „Lares- Leitfaden für Trägerschaften von Bau und Planungsvorhaben" eingeflossen. Er wurde im Juni 2009 publiziert.

Mit der Lares-Figur „Frauen setzen Zeichen" als Brand konnte die ange- strebte Qualität in den Bereichen Bau und Planung erreicht werden. Diese Qualität erzeugte Nachfrage.



Ausblick


Nach Ende der zweiten Projektetappe 2010 soll Lares nachhaltig gesichert werden, um seine Funktion als Kompetenzzentrum Gender in Bauen und Planen auch in Zukunft erfüllen zu können.