Der Verein Lares ist hervorgegangen aus dem Projekt Lares und wurde 2013 gegründet. Er bezweckt die Förderung des gender- und alltagsgerechten Planens und Bauens als soziale Dimension der Nachhaltigkeit und dient den Mitgliedern als Vernetzungsplattform.

Der Verein Lares wurde gegründet, um die Anliegen des Projektes Lares weiter zu verfolgen und sie auf Dauer als selbstverständliche Bestandteile in Planungs- und Bauprozesse zu implementieren. Dazu hat der Verein sich zwei langfristige Ziele gesetzt:

1) Gender- und alltagsgerechtes Bauen und Planen findet Eingang als wichtige Dimension

der Nachhaltigkeit bei Bau und Planung.

2) Das Verhältnis Frauen und Männer bei Bau- und Planungsentscheiden ist ausgeglichen.

Lares setzt sich ein für das Planen und Bauen in partizipativen Prozessen, die den Austausch von Sichtweisen und Erfahrungen ermöglichen, Nutzerinnen und Nutzer sowie Fachleute auf Augenhöhe involvieren und Genderkompetenzen bei allen Beteiligten verstärken. Dazu werden Lares-Fachfrauen frühzeitig in Beurteilungs- und Entscheidungsgremien einbezogen, um die Anliegen unmittelbar in die Projekte einfliessen zu lassen.

Vereineinsgründung

Der Verein Lares wurde am 14. Juni 2013 gegründet.

 Gründungsprotokoll als PDF

 Gründungsmitglieder als PDF

Kurzportrait Vereins Lares

Statuten Verein Lares

Leitbild des Vereins

Bedeutung des Namens "Lares"

Die Laren (lateinisch Lares; Singular Lar) sind in der römischen Religion die Schutzgötter oder Schutzgeister bestimmter Orte und Familien.

Die Lares Loci waren die Schutzgeister eines bestimmten Platzes. Lares Publici hingegen waren die Schutzgeister ganzer Ortschaften. Laren waren auch Schutzgeister von öffentlichen Plätzen und Wegkreuzungen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Laren

Gender - eine Kurzdefinition

Gender, verstanden als soziologische Strukturkategorie, fragt nicht einfach nach der Art der öffentlichen Präsenz von Frauen und Männern oder gar nach der Vielfalt der Nutzerinnen und Nutzer, sondern nach den Geschlechterverhältnissen in der Gesellschaft (die sich im Raum manifestieren).

Nicht die Aufhebung von Unterschieden zwischen Frauen und Männern, sondern die zeitgemässe Neubewertung der als „weiblich“ resp. „männlich“ konnotierten Aufgaben und Lebenswelten wird mit der Sensibilisierung für die Genderthematik angestrebt.

Auf dem Weg zum Ziel gilt es, das bisher Ungesehene und Vernachlässigte zu fördern, um es sichtbar zu machen und den Weg für eine partnerschaftliche Gesellschaft zu ebnen.

Synergien mit Konzepten wie Diversity oder Nachhaltigkeit (soziale resp. gesellschaftliche Dimension) können hilfreich sein, um dieses Ziel zu erreichen.

Das relevante Justierungsinstrument für den gesellschaftlichen Wandel liegt in der Veränderung der Geschlechterverhältnisse im Sinne einer veränderten Arbeitsteilung und Teilhabe aller erwerbsfähigen Mitglieder der Gesellschaft an den ver-, für- und vorsorgenden Aufgaben.

Wenn die Bedeutung der ver-, für- und vorsorgenden Tätigkeiten für alle wichtiger wird, wirkt sich dies auch auf die Gestaltung unserer Raum-, Siedlungs- und Mobilitätsstrukturen aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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